Wer in der Schweiz auf Golf setzen will: was zwei Bewilligungen erlauben und was nicht
Ladevorgang...
Stand: Oktober 19, 2026 · geprüft gegen die Spielregeln von Sporttip Version 4.2 und die Angaben der Loterie Romande
Golf lässt sich in der Schweiz bei genau zwei Veranstaltern wetten: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Beide besitzen eine Bewilligung der Gespa und führen ausschliesslich Turniere aus der Gespa-Liste zugelassener Sportereignisse und Wetten. Wer auf Majors, den Ryder Cup oder die grossen Touren wetten will, schaut also genau auf eine sehr kurze Liste. Alles, was ohne diese Bewilligung in der Schweiz Sportwetten anbietet, fällt unter die Sperrliste der Gespa und steht ohne Schweizer Schutz da. Wer dort spielt, hat im Streitfall keinen Schweizer Rückgriff, und die Gewinne fallen je nach Kanton unter die Einkommenssteuer.
Golfwetten in der Schweiz kosten den Spielenden vor allem eines: die Entscheidung für oder gegen ein bewilligtes Angebot. Jede Quote enthält eine Marge des Veranstalters, jeder Bonus ist an Bedingungen geknüpft, und der Spielerschutz greift nur, wenn man die Limits konsequent setzt. Dieser Überblick sortiert das Angebot nach den Kosten und dem Schutz: angefangen bei der Bewilligung, über die Verlustlimiten bis hin zur Bedeutung von Quoten bei Majors, dem Ryder Cup und den grossen Turnieren.
Rechtslage: nur zwei Veranstalter dürfen Sportwetten anbieten
Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel im Sinn des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51, in Kraft seit dem 1. Januar 2019), beaufsichtigt von der Gespa, der interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern. Eine ausländische Bewilligung hat hier keine Wirkung, gleich aus welchem Land sie stammt (Art. 4 BGS). Die Kantone haben die Zahl der Veranstalterinnen und Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit Sitz in Basel, deren Sportwetten unter dem Namen Sporttip laufen, und Loterie Romande, einer Genossenschaft mit Sitz in Lausanne, die in der Westschweiz unter dem Namen Jouez Sport auftritt.

Swisslos führt Sporttip im Vertragsgebiet der Deutschschweizer Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durch. Loterie Romande bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer ausserhalb dieses Kantons wohnt, kann sich beim jeweiligen Veranstalter kein Online-Konto eröffnen. Eine Bewilligung gilt immer nur für die Schweiz; ein Schweizer Konto deckt das Vertragsgebiet des Veranstalters ab, nicht das Nachbarland.
Was angeboten werden darf, legt die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten abschliessend fest. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind generell ausgeschlossen; nur Sportereignisse dürfen bewettet werden, und auch nur solche, die auf der Liste stehen. Die Liste enthält im aktuellen Stand keine Eckball- oder Kartenmärkte und keine eigene Esport-Sektion. Frauenwettbewerbe stehen nur auf der Liste, soweit sie dort geführt sind; Qualifikationsrunden zählen nur, wenn die Liste das ausdrücklich vorsieht. Ranglistenwetten sind nur zulässig, wenn die Platzierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet; nie auf Trainingsläufe.
Was erlaubt ist, hat mit dem Veranstalter direkt zu tun: ein Veranstalter braucht eine Veranstalterbewilligung (Art. 21 BGS) und pro Spiel eine Spielbewilligung (Art. 22-25 BGS). Sporttip und Jouez Sport erfüllen beides; ein Anbieter auf den Bahamas, in Curaçao oder in Malta erfüllt keines von beidem. Wer ohne Schweizer Bewilligung organisiert, macht sich strafbar (Art. 130 BGS: bis zu fünf Jahre für gewerbsmässiges Handeln), seine Domains landen auf der Sperrliste und werden in der Schweiz per DNS gesperrt. Ende 2025 standen 671 Domains auf dieser Liste; die Gespa aktualisiert sie laufend, blockierte Domains tauchen oft innerhalb von Stunden unter neuem Namen wieder auf. Der Spielende selbst wird nicht bestraft, aber Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keinen fair-play-Schutz und keinen Schweizer Vollstreckungstitel.
Spielerschutz: Verlustlimiten, Spielsperre und Hilfe
Vor der ersten Teilnahme muss man bei Sporttip Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999 pro Zeiteinheit; unter 21 Jahren nur CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, weil ein kalter Blick auf die eigene Zahlungsfähigkeit möglich sein soll. Zusätzlich kann man eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage festlegen. Diese Limite ist nicht staatlich vorgeschrieben, sondern ein Angebot des Veranstalters, das eigene Schutzverhalten ergänzt.

Die Senkung gilt sofort, weil sie die eigene Entscheidung bleibt und kein Anreiz zur Stornierung besteht. Eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, damit man nicht aus einem wütenden Moment heraus das Limit auflöst. Loterie Romande wendet dasselbe Verfahren auf Jouez Sport an. Die Bundesgesetzgebung verlangt nur eine Karenzzeit von 24 Stunden; die beiden Veranstalter gehen mit 72 Stunden darüber hinaus, was für den Spielenden mehr Bedenkzeit bedeutet.
Die Spielsperre ist stärker und gilt schweizweit. Swisslos trägt eine Selbstausschluss-Sperre in ein zentrales Register ein, das alle bewilligten Spielstätten in der Schweiz abrufen, einschliesslich der Spielbanken und der Online-Casinos. Die Sperre lässt sich unterteilen: produktbezogen, also nur für Sportwetten und ohne Eingriff in Casino oder Lotto, für eine Dauer von 1 bis 180 Tagen. Wer sich im aktiven Spiel für eine Spielsperre entscheidet, kann sie nicht vor Ablauf der Frist aufheben — eine Sperre ist eine Selbstverpflichtung gegenüber sich selbst und gegenüber dem Register. Eine unbefristete Sperre ist über die fachliche Stelle zu beantragen, die der Veranstalter beizieht; eine Aufhebung erfolgt frühestens nach drei Monaten, dann mit aktiver Bestätigung dieser Stelle. Wer gesperrt ist, hat keinen Anspruch auf Auszahlung von Restguthaben oder offenen Gewinnen (Art. 45 BGS), und ein Login wird technisch verhindert.
Wer spielen will, muss mindestens 18 Jahre alt und im Vertragsgebiet wohnhaft sein. Pro Person ist nur ein Konto zugelassen; die Identität wird per Ausweis verifiziert, ausgelesen und gegen Adressdatenbanken abgeglichen. Der Spielende haftet mit einem einzigen Konto auch für die Steuertransparenz; Verrechnungssteuer und Steuerfreibetrag greifen auf das, was über dieses eine Konto ausgeschüttet wird.
Hilfe ausserhalb der Veranstalter: Für Spielende mit Problemen ist die Fachstelle Sucht und die Beratung der kantonalen Stellen erste Anlaufstelle. Bei akuter Überschuldung kann eine Spielsperre von Amtes wegen eingetragen werden (Art. 80 BGS); das Register sperrt den Zugang zu allen bewilligten Spielen in der Schweiz.
Wettarten und Quoten: von Turniersieger bis Head-to-Head
Auf den grossen Golf-Turnieren sind die Wettarten über die Veranstalter ähnlich, in der Mechanik aber sehr verschieden voneinander. Wer auf den Sieger eines Turniers mit 156 Startern wettet, bekommt eine hohe Quote, weil viele Felder auch viele Verlierer haben: Wer The Open Championship oder die US Open gewinnt, kommt aus einem Feld von 156 Profis, und die Quote spiegelt dieses Risiko. Das System belohnt eine breite Streuung mit hohen Quoten und straft den klaren Favoriten mit kurzen Quoten, ähnlich wie ein Buchmacher bei einem Tennismatch mit vielen möglichen Siegern vorgeht. Beim Head-to-Head, einer Duellwette zwischen zwei Spielern, ist die Quote knapp beidseitig um die 1.90, weil der Veranstalter die Marge symmetrisch verteilt.
Eine Quote ist kein Versprechen, sondern eine Offerte mit eingebauter Marge. Sie folgt aus Sicht des Veranstalters einer einfachen Mechanik: Der Anbieter nimmt auf jede mögliche Ausgangslage eine Quote entgegen, und aus der Gegenüberstellung der impliziten Wahrscheinlichkeiten ergibt sich eine Auszahlungsquote an die Spielenden und eine Marge für den Veranstalter. Rechnerisch bedeutet das: payout share = 1 ÷ (1/Quote Ausgang 1 + 1/Quote Ausgang 2 + …) über alle Ausgänge eines Marktes, und Marge = 1 − payout share.
Beispielrechnung zur Marge einer Zwei-Wege-Wette
Nehmen wir ein fiktives Duell mit Quoten 1.90 und 1.90 — Beispielwerte, keine zitierten Preise. Dann ergibt sich eine Auszahlungsquote an die Spielenden von
1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ (0.5263 + 0.5263) = 1 ÷ 1.0526 ≈ 0.95
und damit eine Marge des Veranstalters von etwa 5 % auf diesen Markt. 95 % der Einsätze fliessen als Gewinne zurück, 5 % behält der Veranstalter. Bei ausgeglicheneren Sportarten liegt die Marge typischerweise zwischen 5 % und 8 %; bei exotischeren Märkten, etwa Spielervergleichen in spezifischen Runden oder Platzierungen auf der Leaderboard, kann sie deutlich höher ausfallen. Wer auf Turniersieger wettet, sitzt in einem Markt mit dutzenden Ausgängen und entsprechend höherer Marge.
Die Rechnung gilt für den Markt, in dem die Quoten stehen — nicht für das Turnier insgesamt und nicht für eine andere Wettart. Die Marge einer Turniersiegerwette mit 156 Startern ist eine andere als die eines Head-to-Head-Duells; ein Markt auf Platzierung unter den Top 5 hat seine eigene Quote und seine eigene Marge. Wer Quoten vergleicht, vergleicht immer den konkreten Markt zum konkreten Zeitpunkt.
Die Quote gilt für die Auszahlung, nicht für die Wahrscheinlichkeit eines Siegs. Selbst eine Quote von 1.10 auf einen klaren Favoriten bedeutet: gewinnt die Wette, gibt es 10 % Gewinn auf den Einsatz; verliert sie, ist der Einsatz weg. Und nicht jeder Favorit gewinnt — Sportwetten leben von Überraschungen, gerade im Golf, wo ein Eagle auf Bahn 13 eines Majors vier Stunden Spiel umkehren kann.
Auszahlung: was eine Wette tatsächlich zurückgibt
Eine Einzelwette auf den Turniersieger mit Einsatz × Quote gibt im Gewinnfall Einsatz × (Quote − 1) als Nettogewinn zurück; bei einer Quote von 12.00 auf einen Aussenseiter und einem Einsatz von CHF 10 wären das CHF 110 Nettogewinn plus CHF 10 Einsatz, also CHF 120 Rückzahlung. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten, ein Faktor, der bei den grossen Kombiboosts der Veranstalter ins Spiel kommt.
Bei Sporttip ist der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1. Der Höchsteinsatz liegt für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000, für eine Systemwette bei CHF 10’000. Swisslos behält sich vor, die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Wer regelmässig höhere Einsätze plant, sollte die aktuellen Limits vor dem Tipp prüfen.
Cash-Out bei Sporttip
Cash-Out ist verfügbar, aber kein Versprechen. Der angebotene Cash-Out-Betrag liegt unter dem möglichen Wettgewinn bei Nichtauszahlung und passt sich dem Stand der Sportereignisse an; er kann vom Veranstalter jederzeit geändert werden, und es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt zur Verfügung steht. Praktisch heisst das: Wer eine laufende Wette vorzeitig absichern will, sieht nur eine Annäherung an den aktuellen fairen Wert, nicht den späteren Endwert. Bei Sporttip funktioniert Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Eine ausgeführte Cash-Out-Wette lässt sich nicht rückgängig machen.
Boni und Boosts
Bei Sporttip gibt es Quotenboosts und Profitboosts; Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar, in Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert, und verfallen bei einem Cash-Out. Der Sporttip-Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen, Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Loterie Romande bietet eigene Aktionen für Jouez Sport; deren Bedingungen stehen in den jeweiligen Teilnahmebedingungen, die vor Spielbeginn zu prüfen sind.
Turniere und Spielplan: Majors, Ryder Cup und die Touren
Der Spielplan des Profitgolfs wird von vier Majors der Herren dominiert, ergänzt durch den Ryder Cup, die beiden grossen Profitouren PGA Tour und DP World Tour sowie ausgewählte Damen- und Seniorenturniere. Wer auf den Sieger eines Majors wettet, setzt auf ein Ereignis, an dem in der Regel 78 bis 156 Spieler teilnehmen und das sich über vier Runden erstreckt. Die Felder der Majors werden durch Einladungen und Qualifikationen zusammengestellt; Weltranglisten-Positionen und vergangene Turnierergebnisse entscheiden über den Startplatz.
Die vier Herren-Majors
Das US Masters in Augusta, Georgia, wird seit 1934 im April ausgetragen. Das Feld ist auf rund 90 Spieler begrenzt; mit Ausnahme der Vorjahressieger und der aktuellen Top-Spieler der Weltrangliste qualifizieren sich Spieler über die vorherigen Majors und PGA-Turniere. Die PGA Championship besteht seit 1916 und wird im Mai gespielt; das Feld kann bis zu 156 Spieler umfassen, darunter die ersten 100 der Weltrangliste und 20 Club-Professionals, die sich über die PGA Club Professional Championship qualifizieren. Die U.S. Open werden seit 1895 im Juni ausgetragen; das Feld umfasst in der Regel 156 Spieler, und die Eligibility deckt eine breite Palette internationaler Touren ab. The Open Championship (auch The Open, britisches Open) wird seit 1860 im Juli im Vereinigten Königreich gespielt, immer auf einem Links-Platz, mit 156 Spielern im Feld.
Eine Golfrunde umfasst üblicherweise 9 oder 18 Spielbahnen; bei 18 Bahnen ergibt sich meist ein Par von 72. Beim Zählspiel werden die Schläge insgesamt gegen das gesamte Feld gezählt; beim Lochspiel gewinnt, wer mehr Löcher als der Gegner für sich entscheidet. Im Golf bedeutet ein Birdie einen Schlag unter Par, Eagle zwei Schläge unter Par und ein Bogey einen Schlag über Par. Pro Runde dürfen bis zu 14 Schläger mitgeführt werden.
Cut und Finalrunde
Der Cut im Golf bezeichnet die Platzierung, die ein Spieler nach den ersten beiden Runden erreichen muss, um an den Finalrunden teilzunehmen. Bei den meisten Turnieren mit Cut erhalten nur Spieler, die ihn schaffen, Preisgeld. Bei den Herren-Majors gibt es eine Besonderheit: nach dem zweiten Tag wird ein Top-70-und-Gleichstand-Cut gezogen; die Damen-Majors kennen teils einen anderen Modus. Wer vor dem Cut wettet, wettet auf eine Voraussage über 36 Löcher; wer nach dem Cut wettet, kann die verbleibenden Spieler konkreter einschätzen, sieht aber auch eine kürzere Quote, weil das Risiko bereits gefiltert wurde.
Ryder Cup
Der Ryder Cup ist ein Golf-Teamwettbewerb zwischen den USA und Europa, der alle zwei Jahre mit 12 Spielern pro Team im Lochspiel ausgetragen wird. Format und Punkteverteilung folgen einem festen Plan aus Vierern, Vierbällen und Einzelmatches über drei Tage. Für Wettende ist der Ryder Cup ein Sonderfall: Wetten werden häufig auf die Tagesformate und einzelne Matches angeboten, weniger auf den Sieger der gesamten Trophäe, weil das Format den Ausgang stark verzerrt. Die Konditionen solcher Wetten sind beim Veranstalter zu prüfen.
Damen- und Seniorengolf
Bei den Damen dominieren fünf Majors den Spielplan: ANA Inspiration, U.S. Women’s Open, Women’s PGA Championship, The Evian Championship (in Frankreich) und AIG Women’s British Open. Die Felder der Damen-Majors sind in der Regel kleiner als die der Herren. Was die Gespa-Liste für Damenwettbewerbe enthält, ist im Einzelfall zu prüfen. Seniorengolf wird über die PGA Tour Champions organisiert; die Verfügbarkeit für Schweizer Veranstalter ist turnierabhängig.
Olympia und sonstige Wettbewerbe
Seit den Sommerspielen 2016 ist Golf nach 112 Jahren wieder olympisch. Olympia zählt als Einzelsport mit 60 Herren und 60 Damen, die nach Weltrangliste eingeladen werden, und einem 72-Loch-Format mit Cut nach zwei Runden. Die Golfregeln werden gemeinsam vom R&A und der United States Golf Association (USGA) herausgegeben; beide Verbände sind auch die Schiedsrichter für Regelverstösse.
Welche Turniere bewettet werden dürfen
Die Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten und Wettbewerbe bestimmt, was auf Sporttip und Jouez Sport tatsächlich bewettet werden kann. In der Regel sind die vier Herren-Majors, die Ryder-Cup-Reihe, die grossen Touren PGA Tour und DP World Tour sowie die Damen-Majors verfügbar. Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie auf der Liste stehen, und Damenwettbewerbe nur, soweit sie dort geführt sind. Wer auf eine bestimmte Veranstaltung setzen will, prüft vor dem Tipp, ob die Veranstaltung Teil des Wettprogramms ist.
Vergleich der Schweizer Veranstalter für Golfwetten
| Einordnung | Anbieter | Swiss permit status (Bewilligung) | Organisator / gemeldete Lizenz |
|---|---|---|---|
| Bewilligt (Veranstalterbewilligung + Spielbewilligung) | Swisslos Sporttip | BGS Grossspiel, supervision: Gespa | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel; Produkt Sporttip; Vertragsgebiet Deutschschweizer Kantone, Tessin, Liechtenstein |
| Bewilligt (Veranstalterbewilligung + Spielbewilligung) | Loterie Romande Jouez Sport | BGS Grossspiel, supervision: Gespa | Société de la Loterie de la Suisse Romande, Sitz Lausanne; Produkt Jouez Sport; Vertragsgebiet FR, GE, JU, NE, VD, VS |
Die Bewilligung entscheidet über den Schutz, nicht über das Marketing: nur diese beiden Veranstalter dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten, und beide sind Vollveranstalter nach BGS mit einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung für ihre jeweiligen Sportwettenprodukte. Beide bedienen aus dem Stand ein klar definiertes Vertragsgebiet: Swisslos die Deutschschweiz, Tessin und Liechtenstein; Loterie Romande die sechs Westschweizer Kantone. Wer sich beim falschen Veranstalter registriert, wird abgewiesen, weil die Online-Registrierung Wohnsitz im Vertragsgebiet voraussetzt.
Wer in den Genuss des vollen Spielerschutzes kommen will — verifiziertes Konto, nationales Sperrregister, Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen, Beschwerdeweg über die Gespa und notfalls einen Schweizer Richter —, ist auf diese beiden Anbieter angewiesen. Beide bedienen die wichtigsten Turniere und Wettarten, beide setzen die vom BGS geforderten Limits und Selbstausschluss-Verfahren um. Wer ausserhalb des Vertragsgebiets wohnt, etwa im Tessin (für Loterie Romande) oder in Genf (für Swisslos), kann sich beim jeweils anderen Veranstalter kein Online-Konto eröffnen.
Anbieter im Vergleich: wer spielen darf und wer nicht
Die nachfolgende Liste zeigt zehn Anbieter, die im Schweizer Markt kursieren oder spielen. Die ersten zwei führen Sportwetten in der Schweiz mit Bewilligung; die übrigen acht nicht. Die Einteilung folgt dem BGS, nicht der Marktpräsenz.
1. Swisslos Sporttip
Swisslos ist eine der beiden bewilligten Veranstalterinnen für Sportwetten in der Schweiz und betreibt das Produkt Sporttip. Sitz in Basel, Vertragsgebiet Deutschschweizer Kantone, Tessin und Liechtenstein. Wer im Vertragsgebiet wohnt und volljährig ist, kann sich online registrieren, die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Vor der ersten Wette werden Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt, mit einer Obergrenze von CHF 9’999 (CHF 1’000 unter 21 Jahren). Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Sporttip deckt die grossen Profitouren und die vier Herren-Majors ab; Cash-Out ist verfügbar für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, online und live, immer nur als vollständiges Cash-Out und ohne Garantie für jeden Markt. Der Kombiboost verlangt vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50 und reicht von 5 % bis 100 % Bonus auf den Nettogewinn. Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette: CHF 1’000. Swisslos unterliegt der Aufsicht durch die Gespa, ist an das schweizweite Sperrregister angeschlossen und unterliegt den gesetzlichen Pflichten zur Spielsperre und zu Verlustlimiten. Eine staatliche Einlagensicherung oder Auszahlungsgarantie existiert jedoch nicht.
Wer in der Deutschschweiz, in Graubünden oder im Tessin wohnt und auf Golf wetten will, hat hier den bewilligten Platz. Wer keine Schweizer Bewilligung will, informiert sich im Abschnitt «Anbieter im Vergleich», akzeptiert aber die Risiken, die der dortige Abschnitt nennt.
2. Loterie Romande Jouez Sport
Loterie Romande ist die zweite bewilligte Veranstalterin für Sportwetten in der Schweiz, mit Sitz in Lausanne und 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitenden. Jouez Sport bedient die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Kontaktadresse: Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne. Die Online-Registrierung setzt Wohnsitz im Vertragsgebiet voraus; die Identitätsprüfung folgt demselben Standard wie bei Swisslos. Auch bei Loterie Romande werden Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt, und die freiwillige Einzahlungslimite steht ergänzend zur Verfügung. Die Spielsperre greift im selben schweizweiten Register.
Für Westschweizer Spielerinnen und Spieler ist Jouez Sport die bewilligte Adresse. Wer in Genf auf The Open wetten will, kommt hier zum Zug, und wer auf den Ryder Cup tippt, findet das Wettprogramm beider Veranstalter. Gespa beaufsichtigt beide Anbieter gleichermassen.
3. WirWetten
WirWetten besitzt keine Schweizer Bewilligung. Eine allfällige Lizenz woanders hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). WirWetten ist nicht an das Schweizer Ausschlussregister angeschlossen, und es gibt im Streitfall keinen Schweizer Rückgriff. Die Domain kann von der Gespa auf die Sperrliste gesetzt und in der Schweiz per DNS gesperrt werden. Wer hier spielt, setzt ohne Schweizer Schutz.
Das ist die Offshore-Konstante der nächsten Anbieter in dieser Liste. Alle teilen denselben Status: keine Schweizer Bewilligung, kein Anschluss an die Sperrliste, kein Schweizer Gerichtsstand. Was sie anbieten, ist ihre eigene Sache, was die Schweiz betrifft, fehlt die Aufsicht.
4. PowBet
PowBet fällt unter dieselbe Rubrik: keine Schweizer Bewilligung. Die Marke PowBet darf in der Schweiz keine Sportwetten anbieten, eine Lizenz woanders hat hier keine Wirkung. PowBets Domain kann auf der Sperrliste der Gespa landen, sobald der Anbieter aktiv im Schweizer Markt auftritt. Im Streitfall gibt es keinen Schweizer Vollstreckungstitel und keine Schweizer Aufsicht.
Wer trotzdem bei PowBet spielt, gewinnt auf einem Anbieter ohne Schweizer Schutz und nimmt die fehlende Aufsicht in Kauf, insbesondere bei Fragen zur Auszahlung und zur Sicherheit der Mittel.
5. Betwinner
Betwinner besitzt keine Schweizer Bewilligung, und eine ausländische Lizenz hat in der Schweiz keinen Wert (Art. 4 BGS). Betwinner kann auf der Sperrliste geführt werden, ein DNS-Block schliesst Schweizer Spieler faktisch aus, soweit die Liste wirkt. Betwinner ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, und Beschwerden laufen ins Ausland.
Wer Betwinner in der Schweiz nutzt, verlässt den Schweizer Rechtsraum. Die Gespa kennt die Marke und behandelt sie als unzulässiges Angebot.
6. Betovo
Betovo trägt keine Schweizer Bewilligung. Auch hier gilt die ausländische Lizenz nicht in der Schweiz (Art. 4 BGS). Betovo kann auf der Gespa-Sperrliste stehen, der DNS-Block in Schweizer Netzen kann die Erreichbarkeit behindern. Die Schweizer Aufsicht fehlt, und das schweizweite Sperrregister sieht den Anbieter nicht.
Wer sich bei Betovo registriert, akzeptiert Offshore-Bedingungen und fehlende Aufsicht. In Zahlungsfragen und Streitigkeiten gibt es keinen Schweizer Ansprechpartner.
7. Bahigo
Bahigo besitzt keine Schweizer Bewilligung. Ausländische Lizenzen, gleich aus welchem Land, haben in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Bahigo kann auf der Gespa-Sperrliste stehen; die Aufsicht fehlt komplett, und das Sperrregister ist nicht angeschlossen. Schweizer Vollstreckungstitel gibt es keine.
Wer bei Bahigo spielt, sollte sich bewusst sein, dass ein allfälliger Konflikt mit dem Anbieter vor einem ausländischen Gericht ausgetragen würde.
8. AmunRa
AmunRa hat keine Schweizer Bewilligung. Die BGS-Lage ist eindeutig: nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. AmunRa fällt unter Art. 4 BGS, ausländische Lizenz ohne Wirkung, und die Domain kann auf der Sperrliste geführt werden. Im Streitfall gibt es keinen Schweizer Rückgriff, und das Sperrregister greift nicht.
Wer AmunRa nutzt, verlässt den Schweizer Schutzraum. Die Spielsperre der Gespa sperrt AmunRa nicht; sie greift nur bei den bewilligten Veranstaltern.
9. FortuneJack
FortuneJack besitzt keine Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus einem anderen Land hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). FortuneJack kann auf der Gespa-Sperrliste erscheinen, sobald die Behörde aktiv wird. Im Streitfall gibt es keinen Schweizer Vollstreckungstitel.
Wer FortuneJack nutzt, nimmt Offshore-Bedingungen an und akzeptiert das Fehlen Schweizer Aufsicht.
10. Rainbet
Rainbet hat keine Schweizer Bewilligung. Ausländische Lizenzen, gleich aus welchem Land, wirken in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS). Rainbets Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen, und der DNS-Block hindert die direkte Erreichbarkeit aus Schweizer Netzen. Im Konfliktfall gibt es keinen Schweizer Ansprechpartner und keinen Schweizer Vollstreckungstitel.
Wer Rainbet spielt, ist ausserhalb des Schweizer Schutzraums. Die Gewinne können je nach Kanton unter die Einkommenssteuer fallen, ohne Verrechnungssteuer und ohne Schweizer Aufsicht.
Steuern und Auszahlung: was vom Gewinn übrig bleibt
Gewinne aus Schweizer Sportwetten sind grundsätzlich einkommensteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag je Einzelgewinn. Die Bundesschwelle liegt seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (CHF 1’070’400 im Jahr 2025), und sie wird vom Bund festgelegt. Die kantonale Schwelle unterscheidet sich jedoch von Kanton zu Kanton; man spricht von «je nach Kanton», und dies ist auch die Formulierung in den Steuermerkblättern. Wer oberhalb des Freibetrags gewinnt, dem werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden können. Der typische Spielende liegt weit unter dem Freibetrag; auf die meisten Gewinne fallen weder Einkommenssteuern noch Verrechnungssteuern an.
Wer über die Sperrliste spielt, hat keine Verrechnungssteuer; die ausländische Anbieterin führt keine schweizerische Steuer ab. Dafür können die Kantone Gewinne aus ausländischen Grossspielen nach kantonalem Recht als Einkommen behandeln und besteuern; der Kanton Thurgau ist explizit als Beispiel zu nennen, der solche Gewinne unabhängig vom Betrag der Einkommenssteuer unterwirft. Die genaue Handhabung hängt vom Wohnsitzkanton ab und sollte direkt bei der kantonalen Steuerverwaltung oder einer Steuerberatung abgefragt werden.
Die Auszahlung läuft nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers; anonyme Auszahlungen oder Kryptowährungen sind im bewilligten Markt nicht zulässig (Art. 50 VGS). Wer bei Swisslos oder Loterie Romande auszahlt, sieht eine einzelne Buchung auf das eigene Bankkonto oder die eigene Karte, und die Identität ist durch die Registrierung abgeglichen.
Livewetten und Spielzeiten auf den grossen Turnieren
Bei Livewetten auf Golf gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen bei Sporttip mit der Quote 1.00; in spielentscheidenden Situationen kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 bewerten, etwa wenn ein Spieler aus dem Turnier ausscheidet und die Livewette erst danach eingeht. Praktisch heisst das: wer einen Leaderboard-Markt erst nach dem Sieger-Einlauf platziert, riskiert die Wette zu Quote 1.00, also eine Rückzahlung des Einsatzes ohne Gewinn.
Die reguläre Spielzeit umfasst bei Sporttip die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit, wobei Golf hier eine Besonderheit hat. Die reguläre Spieldauer eines Golf-Events ist die geplante Anzahl Löcher, plus Verzögerung; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder Gegenstand der Wette sind. Bei Matchplay-Wetten ist die Spielzeit die tatsächlich gespielte Anzahl Löcher inklusive geteilter Löcher. Bei Strokeplay ist die Spielzeit der Abschluss aller 72 Löcher.
Häufige Fragen zu Golfwetten in der Schweiz
Dürfen Schweizer Veranstalter Wetten auf Golfturniere anbieten, und was sagt die Gespa-Liste?
Ja, Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport besitzen die Bewilligungen. Was angeboten werden darf, richtet sich nach der Gespa-Liste bewilligter Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Nur Turniere und Wettarten auf dieser Liste sind verfügbar; Wetten ausserhalb der Liste sind unzulässig. Eine ausländische Lizenz, etwa aus Curaçao oder Malta, hat in der Schweiz keine Wirkung.
Wie liest sich eine Quote auf den Turniersieger bei einem Feld mit vielen Spielern?
Bei einem Major mit 156 Startern ist die Quote auf den Sieger hoch, oft zweistellig, weil das Feld breit ist. Eine Quote von 25.00 auf einen Aussenseiter bedeutet 25-facher Einsatz als Gewinn; das ist realistisch, weil der Sieger aus diesem Feld kommen kann. Eine Quote von 6.00 auf einen Top-Spieler bedeutet sechsfacher Einsatz; auch das ist bei Majors üblich. Die Quote spiegelt die implizierte Wahrscheinlichkeit und die Marge des Veranstalters. Sie ist kein Versprechen.
Wie wird der Gewinn bei einer Golfwette aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Brutto-Gewinn ist Einsatz × Quote; der Netto-Gewinn ist Einsatz × (Quote − 1). Bei einer Quote von 12.00 auf einen Aussenseiter und einem Einsatz von CHF 10 sind das CHF 120 Brutto-Rückzahlung, davon CHF 110 Netto-Gewinn und CHF 10 Einsatz. Bei Kombiwetten multiplizieren sich die Quoten der Voraussagen zu einer Gesamtquote, eine Quelle beliebter Kombiboosts.
Was bedeutet die Marge in den Quoten, und warum ist ein Favorit nie ein sicherer Sieger?
Die Marge ist der Anteil, den der Veranstalter auf jedem Markt einbehält. Sie errechnet sich aus der Gegenüberstellung aller Quoten eines Marktes: 1 − payout share, wobei payout share = 1 ÷ (1/Quote Ausgang 1 + …) ist. Ein Favorit bleibt Risiko: selbst bei einer Quote von 1.10 liegt die Auszahlung nur 10 % über dem Einsatz, und der Verlust des Einsatzes ist wahrscheinlicher als der Gewinn. Selbst die klarste Ausgangslage hat einen Schlag Eagles oder einen Ausrutscher pro 18 Löcher, der den Favoriten fallen lässt.
Welche Verlustlimiten müssen vor der ersten Wette gesetzt werden, und wie lässt sich eine Spielsperre beantragen?
Bei Sporttip werden Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festgelegt; Obergrenze CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000. Senkung sofort, Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre wird online beantragt, produktbezogen für 1 bis 180 Tage, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos und Online-Casinos. Wer eine Selbstsperre über sechs Monate möchte, spricht mit der Fachstelle, die der Veranstalter beizieht.
Sportarten – buchmachersch
Inhalt erstellt vom Team «buchmachersch»
