Beste Yankee Wettanbieter im Vergleich

Updated Oktober 2026
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Vier Holzwürfel stehen in einer Reihe auf einem Tisch, das Licht einer Lampe wirft vier Schatten auf die Platte.

Stand: Oktober 19, 2026 | Geprüft gegen die Bewilligungs- und Spielregelwerke der Gespa sowie der beiden bewilligten Organisatoren.

Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Eine Yankee-Wette ist kein Sonderwetten-Punkt, den ein einzelner Anbieter erfunden hat, sondern ein fester Aufbau aus vier Voraussagen, den jeder Wettanbieter umsetzen kann, der überhaupt Kombinationen und Systeme zulässt. In der Schweiz ist diese Frage eng mit dem Geldspielgesetz verknüpft: Sportwetten sind ein Grossspiel, und nur zwei Organisatoren verfügen über die nötige Bewilligung. Genau diese beiden – Sporttip der Swisslos und Jouez Sport der Loterie Romande – sind die einzigen Anbieter, bei denen Schweizer Spieler überhaupt legal eine Yankee-Wette platzieren können. Alles, was auf anderen Domains lockt, ist nach Art. 4 BGS in der Schweiz nicht bewilligt und auf der Gespa-Sperrliste potenziell blockiert.

Die Seite vergleicht die beiden bewilligten Anbieter und zeigt, was eine Yankee-Wette hier und bei ausländischen Marken kostet. Sie geht vom Aufbau der Wette aus, über die Einsatz- und Gewinnlimiten, bis zur Marge, die in jeder der elf Teilwetten steckt.

Die Rechtslage für Systemwetten in der Schweiz

Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) teilt Glücksspiele in zwei Schalen: Geldspiele in kleinen Beträgen, die unter die Spielbankenregelung fallen, und Grossspiele, zu denen ausdrücklich auch Sportwetten gehören (Art. 3 lit. c und e BGS). Aufsichtsbehörde ist die Gespa, die Interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern – nicht die ESBK, die nur Spielbanken überwacht. Eine Bewilligung für Sportwetten braucht eine Veranstalterbewilligung und pro Spiel eine zusätzliche Spielbewilligung (Art. 21–25 BGS), und sie gilt nach Art. 4 BGS ausdrücklich nur in der Schweiz.

Eine gusseiserne Strassenlaterne in einer ruhigen Altstadtgasse am Abend, das Kopfsteinpflaster glänzt feucht.
Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300'000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1'000'000.

Die Kantone haben die Zahl der möglichen Veranstalter für Lotterien und Sportwetten bewusst auf zwei begrenzt. Das sind die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, Produktname Sporttip, und die Société de la Loterie de la Suisse Romande in Lausanne für die sechs Westschweizer Kantone, Produktname Jouez Sport. Es gibt keine dritte, vierte oder fünfte Marke mit Schweizer Bewilligung – was die Gespa veröffentlicht, ist einzig die Sperrliste blockierter ausländischer Domains, deren Zahl Ende 2025 bei 671 lag.

Wer in der Schweiz wettet, braucht ein Spielerkonto bei einem der beiden Anbieter und dafür einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet des jeweiligen Veranstalters. Ein Zürcher kann sich also nicht bei Jouez Sport anmelden, ein Genfer nicht bei Sporttip. Beide Anbieter prüfen den Ausweis beim Hochladen, gleichen die Adressdaten mit Datenbanken ab und schliessen Minderjährige, gesperrte Personen und Personen mit Spielsperre von der Registrierung aus. Pro Person ist nur ein Konto zulässig.

Was gewettet werden darf, steht nicht im Ermessen der Anbieter, sondern auf der geschlossenen Liste der Gespa: erlaubte Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Bets auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind tabu. Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie auf der Liste stehen, Damenwettbewerbe ebenso, und Rangwetten sind nur dort erlaubt, wo das Ranking tatsächlich über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Eckball- und Kartenmärkte sowie ein eigener E-Sport-Bereich tauchen auf der Liste nicht auf. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind nach Art. 25 Abs. 2 BGS gesperrt.

Live-Wetten sind grundsätzlich erlaubt, vor Spielbeginn und während des Spiels, sofern der Anbieter eine entsprechende Verfügung der Gespa hat. Eine gesetzliche Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte kennt das BGS nicht. Cash-Out ist nicht regulatorisch vorgegeben, sondern Sache des Anbieters: Sporttip bietet es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten an, vor und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein Anspruch darauf besteht für keinen Markt.

Die Werberegeln sind eng: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS). Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Glücksspiele ist nach Art. 74 Abs. 3 BGS verboten und wird mit Busse bis CHF 500’000 geahndet (Art. 131 BGS). Gratiswetten und Gratisspielguthaben brauchen vorgängig die Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS); im Jahr 2025 hat sie 24 solche Bewilligungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Bonusbedingungen stehen ausschliesslich in den Spielregeln der beiden Organisatoren, und kein Promo-Code gehört auf eine redaktionelle Seite.

Spielerschutz und Limits, die eine Yankee-Wette berührt

Eine Yankee-Wette bindet mit einem Wettschein elf Einsätze gleichzeitig – sechs Zweierkombis, vier Dreierkombis und eine Viererkombi. Wer das nicht im Kopf hat, setzt leicht das Mehrfache dessen, was er sich vorgenommen hat. Genau hier setzt das Schutzsystem an.

Ein Golfball liegt auf einem gepflegten Grün nahe am Loch, im goldenen Licht der Abendsonne.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Beide Schweizer Anbieter verlangen von Spielerinnen und Spielern vor der ersten Teilnahme, eigene Verlustlimiten zu setzen: für 1, 7 und 30 Tage. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999 pro Periode; wer jünger als 21 ist, maximal CHF 1’000. Eine Senkung der Limite greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – eine Schutzfrist, die der bundesrätlichen Mindestfrist von 24 Stunden deutlich vorauseilt. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage setzen. Bei einer durchschnittlichen Verlustlimite von CHF 200 pro Woche würde eine einzige Yankee-Wette mit Stake-Einheit CHF 10 bereits das Wochenbudget aufbrauchen – 11 × 10 = 110 CHF, und alle elf Teilwetten müssen verloren gehen, damit der Verlust in voller Höhe eintritt. Das ist nicht der Normalfall, aber wer ohne vorab gesetzte Limite spielt, kann die Kontrolle in einem einzigen Wettschein verlieren.

Die Spielsperre ist das zweite Standbein. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne vorzeitige Aufhebung. Eine unbefristete Sperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos inklusive Online-Casinos sowie in Liechtenstein. Bei Loterie Romande funktioniert das System analog. Aus dem Register ausgetragen wird nur, wer eine Fachstelle einbindet und die im Gesetz vorgesehene Mindestfrist einhält – bei einer freiwilligen Sperre drei Monate. Wer ausgeschlossen ist, hat nach Art. 45 BGS keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn; das Geld verfällt.

Ein wichtiger Punkt, den die Werbung der ausländischen Anbieter gerne überdeckt: Wer auf einer Domain ohne Schweizer Bewilligung spielt, ist nicht im Sperrregister erfasst. Eine in der Schweiz ausgesprochene Spielsperre sperrt ausländische Seiten nicht automatisch. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, schützt sich vor sich selbst nur mit deren eigenem Tooling – und das hat keine Verbindung zum schweizweiten Register.

Zahlungen laufen ausschliesslich auf ein Konto im eigenen Namen (Art. 50 Abs. 2 VGS). Bei Sporttip kann das Spielguthaben per Online-Zahlung oder Einzahlungsschein aufgeladen werden, Mindestbetrag CHF 20, in 30 Tagen maximal CHF 10’000. PostFinance Pay ist als Auflademethode verfügbar, die Transaktion wird in der PostFinance-App direkt bestätigt. Auszahlungen gehen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto; pro 365 Tage sind die ersten beiden Auszahlungen gratis, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % erhoben werden. Die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar – ein oft übersehener Punkt, weil Werbung das gerne als «Bonus» verkauft.

Aufbau einer Yankee-Wette: Was die 11 Teilwetten sind

Eine Yankee-Wette geht von vier Voraussagen aus. Aus diesen vier Tipps entstehen 11 Teilwetten, die gemeinsam auf einem Schein stehen:

Pro Voraussage wird ein Stake-Einsatz festgelegt. Dieser Stake gilt für jede der elf Teilwetten, der Gesamteinsatz pro Wettschein ist also 11 × Stake. Bei einem Stake von CHF 5 setzt der Spieler CHF 55, bei CHF 10 bereits CHF 110, bei CHF 20 schon CHF 220. Diese Mechanik ist der Grund, warum eine Yankee-Wette in Sekunden ein ganz anderes Risikoprofil hat als eine einfache Einzelwette.

Der Auszahlungsbetrag bei Sporttip ergibt sich aus Einsatz × Quote; bei Kombinationen aus Einsatz × Gesamtquote, also dem Produkt der Einzelquoten. Das Resultat wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Das heisst: Ein Gewinn von CHF 17’826 wird zuerst zu CHF 17.83, dann zu CHF 17.80. Bei kleineren Einsätzen fällt der Abrundungsbetrag ins Gewicht; bei grossen Gesamtquoten kann er Dutzende Rappen ausmachen.

Die minimale Quote, ab der eine Voraussage zählt, ist je Anbieter unterschiedlich. Bei Jouez Sport muss die Einzel- oder Gesamtquote mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Bei Sporttip verlangt der Kombiboost mindestens 1.50 pro Voraussage, was für die meisten regulären Märkte kein Problem ist, aber exotische Märkte oder späte Live-Quoten ausschliesst, wenn man den Boost mitnehmen will.

Für einen Gewinn braucht es nicht alle vier richtigen Tipps. Die Viererkombination als grösste Teilwette verlangt alle vier richtig; gewinnt aber nur eine Voraussage nicht, fallen diese eine Teilwette und alle grösseren Kombinationen weg, die sie enthalten. Bei einer Quote von 2.00 pro Voraussage und einem Stake von CHF 10 sieht das so aus:

Je mehr richtige Voraussagen, desto höher der Nettoerlös. Bei 4 von 4 richtigen mit Quote 2.00 ist die Gesamtquote der Viererkombination 16.00; mit den übrigen 10 Teilwetten kommt man auf einen Bruttogewinn, der weit über dem Einsatz liegt. Wer die Quoten bewusst streut – nicht alle 2.00, sondern gemischt 1.50, 1.80, 2.30, 3.50 – verschiebt die Auszahlungsstruktur spürbar.

Wettmärkte und Marge: Wo der Buchmacher überall mitverdient

Die Marge ist der Anteil jedes Einsatzes, den der Anbieter im Durchschnitt behält. Sie ergibt sich aus den Quoten der möglichen Ausgänge. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit den Quoten 1.90 und 1.90 ist die Auszahlungsquote 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 0.95, also 95 %. Die Marge ist 100 % − 95 % = 5 %.

Das ist ein Beispiel, kein notierter Preis. Die tatsächliche Marge eines Markts hängt vom Anbieter, vom Markt, vom Zeitpunkt und von der Veranstaltung ab. Was die Rechnung zeigt, ist die Mechanik: Bei einer durchschnittlichen Marge von etwa 5 % auf einem Zwei-Wege-Markt verliert der Spieler langfristig 5 Cent pro 1 Franken Einsatz, unabhängig davon, welche Seite er wählt. Bei einer Yankee-Wette mit 11 Teilwetten, die jeweils Quoten aus mehreren Märkten bündeln, zählt diese Marge elfmal, einmal pro Teilwette.

Ein konkreter Fall: Vier Fussballspiele, jede Partie 1X2-Markt mit hypothetischen Quoten 1.85 / 3.40 / 4.20. Die Marge dieses Markts liegt in der Regel zwischen 5 und 7 Prozent, je nach Anbieter. Bei einer angenommenen Marge von 6 % verliert der Spieler auf jeder Einzelwette 6 Cent pro Franken. Macht er aus jeder Einzelwette eine Yankee, ist die kombinierte Marge höher, weil die einzelnen Wetten jeweils ihre eigene Marge tragen. Die Faustregel: Eine Systemwette ist nicht «sicherer», nur weil sie teilweise gewinnen kann – sie ist im Schnitt teurer, weil sie mehr Buchmacher-Marge bezahlt.

Bei Sporttip sind voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion kombinierbar. Nimmt der Anbieter irrtümlich eine Kombination ohne diese Funktion an, kann er die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Praktisch heisst das: Eine Yankee-Wette mit vier Voraussagen aus demselben Spiel ist bei Sporttip nicht möglich, und die Bet-Builder-Funktion wiederum ist nicht mit dem klassischen Yankee-Aufbau identisch. Wer eine echte Yankee spielen will, braucht vier voneinander unabhängige Veranstaltungen.

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt, ist die Voraussage ungültig: in Einzelwetten wird zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. Bei einer Viererkombination mit einer abgesagten Begegnung wird die Quote dieser einen Voraussage mit 1.00 angesetzt, die anderen drei multiplizieren sich, und die Gesamtquote fällt entsprechend. Das ist relevant: Wer eine Yankee auf vier Tennis-Matches setzt und eines wird abgesagt, verliert nicht automatisch die ganze Viererkombi, gewinnt aber weniger als geplant.

Bei Live-Wetten zählt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00; in spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Schiedsrichter-Entscheid – kann der Anbieter Wetten ebenfalls mit Quote 1.00 werten. Für eine Yankee heisst das: Wer eine Live-Voraussage zu spät abgibt, bekommt nicht den vollen Gewinn, sondern nur den Einsatz zurück.

Vergleich der Anbieter für Yankee-Wetten: System, Limits, Bewilligung

Die folgende Übersicht zeigt, welche Marken in der Schweiz überhaupt eine Yankee-Wette anbieten können, wie ihre Bewilligungslage aussieht und wer hinter ihnen steht. Die Spalten ergeben sich aus dem, was die Gespa-Verzeichnisse und die Spielregeln der Anbieter belegen.

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalterin / ausgewiesene Lizenz
Sporttip Veranstalter- und Spielbewilligung BGS SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Jouez Sport Veranstalter- und Spielbewilligung BGS Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne
1Bet keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
Wettigo keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
PowBet keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
Cloudbet keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
Bahigo keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
BDMBet keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
FortuneJack keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert
GG.BET keine Schweizer Bewilligung ausgewiesene Lizenz nicht etabliert

Die Tabelle ordnet ein, sie erklärt nicht alles: Welcher Anbieter höhere Quoten hat, ist hier nicht erfasst, weil die Quoten je Markt und Veranstaltung schwanken und keine belastbare Querschnittsaussage möglich ist. Die Spalte «ausgewiesene Lizenz» bedeutet, dass die in den Werbeangaben genannten Lizenzen – etwa aus Curaçao oder Malta – in der Schweiz keine Wirkung entfalten (Art. 4 BGS). Wer auf einer dieser Domains spielt, spielt ohne Schweizer Bewilligung, ohne Verbindung zum Schweizer Ausschlussregister und ohne Schweizer Rechtsschutz; die Domain kann zudem auf der Gespa-Sperrliste stehen und ist dann per DNS-Sperre nicht erreichbar.

Swisslos Sporttip: Der eine Anbieter für die Deutschschweiz

Sporttip ist die Marke, unter der Swisslos Sportwetten anbietet. Veranstalterin ist die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel; die Bewilligung stützt sich auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2020. Das Vertragsgebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, den Kanton Tessin sowie das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann ein Spielerkonto eröffnen, alle anderen nicht.

Die Einsatz- und Gewinnlimiten sind klar definiert. Der Mindesteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Eine Systemwette ist im Sporttip-Reglement der Oberbegriff für Aufbauten wie Yankee, Lucky oder Heinz – wer eine Yankee spielt, fällt unter die CHF 10’000-Limite pro Wettschein, nicht pro Teilwette. Der Anbieter kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Bei den Gewinnen gibt es ebenfalls eine Decke: Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung werden automatisch dem Wallet gutgeschrieben. Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Bank- oder Postkonto überwiesen. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks – also für öffentliche, gemeinnützige oder wohltätige Vorhaben. Bei verweigerter Auszahlung ist eine Einsprache innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.

Der Kombiboost ist ein fester Mechanismus, der eine Yankee-Wette aufwertet, sofern die Voraussagen passen. Er gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Bei einer Vier-Voraussagen-Yankee bekommt man also 5 % zusätzlich auf den Nettogewinn, wenn alle Voraussagen die 1.50er-Schwelle reissen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Profitboosts und Quotenboosts sind eigene Aktionen, einmal pro Person nutzbar, und greifen nicht in die Yankee-Mechanik ein.

Was den Cash-Out betrifft, so ist er bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten verfügbar, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out. Eine Teilauszahlung ist nicht möglich, ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und der Anbieter garantiert Cash-Out nicht für jeden Markt. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann jederzeit geändert werden. Für eine laufende Yankee-Wette heisst das: Cash-Out ist nur als Ganzes verfügbar, nicht für einzelne Teilwetten.

Wer hier spielt, bekommt die volle Schweizer Schutzmechanik: Verlustlimiten vor Teilnahme, Spielsperre mit Registereintrag, Werbeverbot für Minderjährige, kein Kredit, Auszahlung nur auf das eigene Konto. Die Systemwette ist zugelassen, mit klarer Limite, klarer Gewinnmechanik und klarer Behandlung abgesagter Voraussagen.

Loterie Romande Jouez Sport: Der eine Anbieter für die Romandie

Jouez Sport ist die Sportwetten-Marke der Loterie Romande. Veranstalterin ist die Société de la Loterie de la Suisse Romande mit Sitz in Lausanne; der Betrieb umfasst 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Das Vertragsgebiet sind die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer dort wohnt, kann online ein Konto eröffnen und in den Verkaufsstellen spielen; alle anderen nicht.

Die Limite ist enger als bei Sporttip. Der Mindesteinsatz liegt online bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3, für Multiples ebenfalls CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten beträgt CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples – also jede System- oder Kombinationswette – darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Eine Yankee-Wette mit 11 Teilwetten ist also auf etwa 681 CHF Stake-Einheit pro Wettschein gedeckelt, wenn man die Obergrenze voll ausnutzt. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Bei einer Vierer-Kombi mit Quoten von etwa 2.50 pro Voraussage erreicht man die 300’000er-Marke bereits bei einem Einsatz von etwa 192 CHF pro Wette – der Multiples-Höchstgewinn ist die relevante Grösse.

Die Mindestquote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Für eine Yankee-Wette heisst das: Wenn die kumulierte Quote einer der 11 Teilwetten 100’000 überschreitet, ist die Wette ungültig – das ist bei einer normalen Viererkombi mit Quoten im Bereich 2.00 unrealistisch, aber bei extremen Aussenseiter-Kombis kann es greifen.

Die Spielregeln sind im Règlement Jouez Sport in der 17. Auflage von September 2024 festgehalten. Das ist relevant, weil sich Reglemente ändern: Wer eine bestimmte Funktionalität erwartet – Cash-Out, Live-Quotenboost, Kombiboost – findet sie im Reglement von 2024 möglicherweise anders beschrieben als in einer späteren Ausgabe. Vor jeder Systemwette lohnt sich ein Blick in die aktuelle Spielregel-Edition.

Wer in der Romandie spielt, hat den gleichen Schutzrahmen wie in der Deutschschweiz: Verlustlimiten, Spielsperre mit Register, kein Kredit, Auszahlung nur auf das eigene Konto, und die Werbung folgt denselben Gespa-Vorgaben. Der einzige Unterschied in der Praxis ist die engere Einsatzlimite und der separate Höchstgewinn pro Multiple.

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung: 1Bet, Wettigo, PowBet, Cloudbet, Bahigo, BDMBet, FortuneJack, GG.BET

Die verbleibenden acht Anbieter in dieser Übersicht haben keine Schweizer Bewilligung. Eine im Ausland ausgestellte Lizenz – aus Curaçao, Malta, Deutschland oder anderswo – hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Organisator und Spieler können sich nicht auf ausländisches Recht berufen, und eine Schweizer Spielsperre sperrt diese Seiten nicht automatisch.

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste blockierter ausländischer Domains, die von Schweizer Telekomanbietern per DNS gesperrt werden. Ende 2025 umfasste die Liste 671 Domains, und blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt – das sogenannte Domain-Hopping, das die Aufsicht in ihren Berichten nennt und für das sie konkrete Beispiele wie Interwetten, Bet-at-Home und bet365 aufführt. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, kann also morgen schon unter einer anderen Domain weitermachen, die noch nicht auf der Liste steht.

Für Schweizer Spielerinnen und Spieler sind die konkreten Konsequenzen dreifach:

Die konkreten Konditionen dieser acht Anbieter – Limits, Quoten, Cash-Out, Boni, Auszahlungswege – nennen deren eigene AGB. Wer dort spielt, muss im Wettprogramm und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Marke nachsehen. Quoten und Systemwetten-Unterstützung können in Einzelfällen über dem liegen, was die Schweizer Anbieter zeigen; das ändert nichts an der Bewilligungslage.

Die typische Marge einer Wette und was sie für die Yankee kostet

Bei einem einfachen Zwei-Wege-Markt – zum Beispiel Tennis-Sieg ohne Unentschieden – und Quoten von 1.90 zu 1.90 berechnet sich die Auszahlungsquote zu 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 0.95, also 95 %. Die Marge ist 100 % − 95 % = 5 %.

Das ist die Grössenordnung, mit der die meisten grossen Märkte arbeiten. Eine Marge von 5 % bedeutet: Pro 1 Franken Einsatz auf diesem Markt zahlt der Anbieter im langfristigen Mittel 95 Rappen aus und behält 5 Rappen. Bei einem Markt mit drei möglichen Ausgängen – etwa Fussball 1X2 – und Quoten 1.85 / 3.40 / 4.20 liegt die Marge meist zwischen 5 und 7 Prozent. Bei Aussenseiter-Märkten oder Spezialwetten kann sie über 10 % steigen.

Für eine Yankee-Wette mit 11 Teilwetten ist die entscheidende Frage, wie viele dieser 11 Teilwetten ungefähr dieselbe Marge tragen. In der Praxis sind die Quoten in jeder der 11 Teilwetten aus den gleichen vier Märkten abgeleitet; jede Teilwette hat ihre eigene kombinierte Quote und damit ihre eigene implizite Marge. Bei vier angenommen unabhängigen Märkten mit je 5 % Marge bleibt die erwartete Marge jeder Teilwette ebenfalls bei ungefähr 5 %.

Was heisst das in Franken? Bei einem Stake von CHF 10 pro Teilwette und Gesamteinsatz CHF 110 liegt der erwartete Verlust bei rund 5 % von 110 = CHF 5.50 pro Wettschein, vorausgesetzt die Quoten sind ungefähr im 1.90er-Bereich. Bei höheren Quoten – etwa wenn die Viererkombi zu Quote 30.00 ausgeschrieben ist – ist die implizite Marge jeder Teilwette tendenziell höher, weil der Anbieter in jeder Kombi mitverdient.

Die Rechnung gilt als Schätzwert, nicht als Garantie. Eine einzelne Yankee-Wette kann trotz 5 % Marktmarge deutlich positiv enden, wenn drei oder alle vier Voraussagen richtig sind. Über viele Wetten mittelt sich die Marge aber heraus, und langfristig verliert der Spieler den entsprechenden Anteil seines Einsatzes. Genau dieser Mechanismus ist der Grund, warum Buchmacher Gewinne machen und Spieler im Durchschnitt Geld verlieren.

Rechenbeispiel: Eine konkrete Yankee-Wette

Vier Fussballspiele aus verschiedenen Ligen. Jede Voraussage zur Quote 2.00, Stake CHF 10 pro Teilwette, Gesamteinsatz 11 × 10 = CHF 110. Auszahlungsmechanik gemäss Sporttip: Einsatz × Gesamtquote, gerundet auf 5 Rappen.

Szenario Was passiert Bruttogewinn Netto
4 von 4 richtig alle 11 Teilwetten gewinnen 6 × 40 + 4 × 80 + 1 × 160 = CHF 720 +CHF 610
3 von 4 richtig 6 Zweier + 3 Dreier aktiv 6 × 40 + 3 × 80 = CHF 480 +CHF 370
2 von 4 richtig 3 Zweier aktiv (aus den 2 richtigen) 3 × 40 = CHF 120 +CHF 10
2 von 4 richtig (bestimmte Paarung) nur 1 Zweier aktiv 1 × 40 = CHF 40 -CHF 70
1 oder 0 richtig nichts aktiv 0 -CHF 110

Das Beispiel zeigt die Mechanik, nicht eine Vorhersage. In der Realität sind die Quoten nicht alle 2.00, und die Verteilung der richtigen Tipps ist nicht steuerbar. Die Tabelle zeigt aber den Punkt, an dem die Yankee-Wette vom Verlust zum Gewinn kippt: Bei 2 von 4 mit der richtigen Paarung – also wenn die beiden richtigen Voraussagen zu einer der sechs möglichen Zweierkombinationen gehören – ist der Bruttogewinn CHF 40, der Nettoverlust CHF 70. Bei einer anderen Paarung derselben 2 richtigen Voraussagen kann der Nettoverlust -CHF 70 sein. Die Struktur kostet, auch wenn sie gelegentlich rettet.

Bonus und Quotenboost: Was Sporttip auf eine Yankee legt

Sporttip bietet drei Mechanismen, die für eine Yankee-Wette relevant sind: den Kombiboost, die Quotenboosts und die Profitboosts. Alle drei sind an Bedingungen geknüpft.

Der Kombiboost erhöht den Nettogewinn einer Kombinations- oder Systemwette, wenn mindestens 4 Voraussagen mit Quote ≥ 1.50 mitspielen. Er gilt nur online, Prematch, Live und für Systemwetten – die Yankee fällt also explizit darunter. Die Staffelung: 5 % Bonus bei 4 Voraussagen, 20 % bei 7, 40 % bei 10, 100 % bei 15. Bei einer 4er-Yankee mit Quoten knapp über 1.50 ist der Bonus 5 % auf den Nettogewinn, also 5 % auf (Bruttogewinn − Einsatz). Bei einer 7er-Systemwette (Lucky oder Super Yankee-ähnlich) wären es 20 %.

Quotenboosts und Profitboosts sind andere Aktionen. Quotenboosts gelten nur für Prematch-Einzelwetten, nicht für Kombinationen und nicht für Systemwetten. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Person nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Für eine Yankee heisst das: Profitboosts können auf eine Voraussage der Yankee gelegt werden und erhöhen deren Quote, aber die Erhöhung greift nur, wenn die Voraussage selbst gewinnt und die Yankee nicht vorzeitig gecashed wird.

Wer alle drei Hebel kombiniert, kann eine Yankee mit 4 Voraussagen zu minimal erhöhten Quoten spielen. Das ist im Rahmen der Spielregeln sauber und nicht zu beanstanden. Was es nicht ist: ein Geschenk. Die zusätzlichen 5 % auf den Nettogewinn einer 4er-Yankee kosten den Anbieter Marge, die er über die Quotenstruktur wieder hereinholt, und die Bedingungen – Mindestquote 1.50, nur online, nur einmal pro Aktion – schränken die Anwendung ein.

Cash-Out und Live-Wetten bei laufender Yankee

Eine laufende Yankee-Wette live zu cashen, ist bei Sporttip nur als vollständiges Cash-Out möglich. Das heisst: Der Spieler bekommt einen Betrag für die gesamte Wette, nicht für einzelne Teilwetten. Der Betrag ist tiefer als der mögliche Wettgewinn, hängt vom Spielstand ab und kann jederzeit geändert werden. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass Cash-Out für jede Yankee angeboten wird.

Praktisch bedeutet das: Wer nach dem ersten Spiel eine 2:0-Führung seiner Voraussage sieht, kann die laufende Yankee cashen, sofern Sporttip Cash-Out anbietet. Dabei werden alle 11 Teilwetten gemeinsam bewertet. Die noch nicht gespielten drei Voraussagen sind im Cash-Out-Wert mitberücksichtigt – zu einem reduzierten Multiplikator, weil der Anbieter das verbleibende Risiko einkalkuliert. Wer lieber hält und das Gesamtergebnis abwartet, behält die volle Auszahlung, riskiert aber den bisherigen Gewinn.

Bei Live-Wetten zählt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wer zu spät tippt – also nach dem Tor, dem Elfmeter, der Roten Karte –, bekommt die Quote 1.00 und nicht die vorher ausgeschriebene. In spielentscheidenden Situationen kann der Anbieter Wetten ebenfalls mit Quote 1.00 werten, was die Viererkombination einer Yankee empfindlich trifft, wenn aus dem Vorteil plötzlich ein Nachteil wird.

Besteuerung von Gewinnen aus Yankee-Wetten

Gewinne aus Schweizer Sportwetten sind bis zum Steuerfreibetrag einkommensteuerfrei. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000; bis zu dieser Summe pro Einzelgewinn fällt weder Einkommensteuer noch Verrechnungssteuer an. Über dem Freibetrag behält der Anbieter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die kantonalen Freibeträge sind unterschiedlich, weshalb die Faustregel «je nach Kanton» gilt.

Für eine Yankee-Wette ist die Frage, ob sie als Einzelgewinn oder als Summe von Teilgewinnen gilt. Bei Sporttip wird der Gewinn pro Spielbestätigungsquittung ausgewiesen, und bei einer Systemwette wie der Yankee ist das eine Quittung mit elf Teilwetten. Der Freibetrag greift auf den Gesamtbetrag dieser Quittung. Eine Yankee, die CHF 720 brutto auszahlt, ist komplett steuerfrei. Eine, die CHF 300’000 auszahlt, ist es ab dem Freibetrag, je nach Kanton vollständig oder teilweise steuerpflichtig.

Für Gewinne aus ausländischen Anbietern gilt die bundesrechtliche Verrechnungssteuer nicht, weil sie nicht über den Schweizer Veranstalter abgeführt wird. Die kantonale Praxis ist uneinheitlich; Thurgau behandelt solche Gewinne unabhängig von der Höhe als steuerbares Einkommen. Wer in einem anderen Kanton wohnt, sollte die kantonale Steuerverwaltung oder einen Steuerberater fragen.

Häufige Fragen zu Yankee-Wetten

Was genau ist eine Yankee-Wette, und aus welchen Teilwetten besteht sie?

Eine Yankee-Wette kombiniert vier Voraussagen zu elf festen Teilwetten: sechs Zweierkombinationen, vier Dreierkombinationen und einer Viererkombination. Pro Voraussage wird ein Stake festgelegt, der für jede der elf Teilwetten gilt. Der Gesamteinsatz pro Wettschein ist also elfmal so hoch wie der einzelne Stake. Eine einzelne Voraussage reicht nicht für einen Gewinn; mindestens zwei müssen richtig sein, und auch dann hängt der Betrag davon ab, welche Paarung sich ergibt.

Wie viele Voraussagen müssen bei einer Yankee-Wette richtig sein, damit ein Gewinn entsteht?

Mindestens zwei der vier Voraussagen müssen richtig sein, damit eine Zweierkombination aktiv wird. Drei richtige Voraussagen aktivieren zusätzlich die Dreierkombinationen, vier alle elf Teilwetten. Bei nur einer richtigen Voraussage gewinnt keine Teilwette, der Gesamteinsatz verfällt. Je mehr Voraussagen stimmen, desto höher die kumulierte Auszahlung, weil die grösseren Kombinationen dazukommen.

Welcher Höchsteinsatz gilt bei Sporttip für eine Systemwette?

Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Systemwette wie die Yankee bei CHF 10’000. Das ist die Limite pro Wettschein, nicht pro Teilwette. Bei einem Stake von CHF 909 pro Teilwette wäre die Obergrenze genau erreicht; darüber wird die Wette vom System nicht angenommen. Der Mindesteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette liegt bei CHF 1; der Anbieter kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen anpassen.

Worin unterscheiden sich Yankee, Super Yankee und Heinz?

Eine Super Yankee (auch Lucky 31 genannt) umfasst fünf Voraussagen mit 31 Teilwetten: 5 Singles, 10 Zweier, 10 Dreier, 5 Vierer und 1 Fünfer. Ein Heinz umfasst sechs Voraussagen mit 57 Teilwetten, darunter auch hier alle Kombinationen ohne Single. Der Grundaufbau ist jeweils der gleiche – alle Kombinationen aus einer gegebenen Zahl Voraussagen –, die Zahl der Voraussagen und damit der Teilwetten steigt mit jeder Stufe. Höhere Stufen bedeuten mehr Einsatz bei gleichem Stake und ein noch stärkeres Auseinanderklaffen zwischen möglichem Gewinn und Gesamteinsatz.

Wie genau sind Yankee-Rechner, und was berücksichtigen sie nicht?

Ein Yankee-Rechner multipliziert die Einzelquoten zu Gesamtquoten pro Teilwette und summiert die Auszahlungen, gegeben die eingegebenen richtigen Voraussagen. Er rechnet rein mechanisch, kennt keine Live-Quoten, keine Cash-Out-Szenarien und keine anbieterspezifischen Rundungsregeln. Bei Sporttip wird das Ergebnis auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und auf 5 Rappen abgerundet – ein Detail, das die meisten Rechner im Browser nicht abbilden. Wer einen Rechner nutzt, bekommt eine Annäherung an die Brutto-Auszahlung, nicht den exakten Wert, der auf dem Wettschein steht.

Inhalt erstellt vom Team «buchmachersch»